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GKV ODER PKV – EINE ENTSCHEIDUNG, DIE SICH LOHNT ZU PRÜFEN

BESONDERS FÜR GUTVERDIENENDE ANGESTELLTE KANN EIN WECHSEL INTERESSANT SEIN

Die gesetzliche Krankenversicherung bietet eine solide Grundversorgung – gleichzeitig steigen die finanziellen Belastungen des Systems und der persönliche Gestaltungsspielraum bleibt begrenzt. Wer die Voraussetzungen für einen Wechsel erfüllt, sollte deshalb prüfen, ob eine private Krankenversicherung langfristig besser zu den eigenen Ansprüchen passt.


Besonders für gutverdienende Angestellte kann sich ein genauer Vergleich lohnen. Wer oberhalb der jeweils geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient, kann grundsätzlich zwischen freiwilliger gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen. Im Jahr 2026 liegt diese Grenze bei 77.400 Euro brutto jährlich.


In der PKV lassen sich Leistungen individuell zusammenstellen – beispielsweise bei ambulanter Behandlung, Zahnersatz oder Krankenhausleistungen. Entscheidend ist dabei nicht der günstigste Beitrag, sondern ein Tarif, der heute und langfristig zur persönlichen Lebensplanung passt.

Paar bekommt Klemmbrett mit Dokument und Stift überreicht

GESETZLICH ODER PRIVAT VERSICHERT?

DIE WICHTIGSTEN UNTERSCHIEDE AUF EINEN BLICK

Leistungen im Vergleich
GKV
PKV
Individuell wählbarer Leistungsumfang

Tariflich vereinbarte Leistungen


Beitrag unabhängig von einer späteren Gehaltserhöhung


Je nach Tarif umfangreichere Zahnleistungen 

Je nach Tarif erweiterte Krankenhausleistungen

Beitragsfreie Familienversicherung unter bestimmten Voraussetzungen


Aufnahme ohne reguläre Gesundheitsprüfung


Individuelle Auswahl verschiedener Tarif- und Leistungsstufen


PKV IM ALTER – WERDEN DIE BEITRÄGE UNBEZAHLBAR?

WARUM SICH EINE LANGFRISTIGE TARIFAUSWAHL AUSZAHLT

Die Sorge vor stark steigenden Beiträgen im Alter gehört zu den häufigsten Gründen, warum sich Menschen gegen einen Wechsel in die private Krankenversicherung entscheiden. Ganz so einfach ist die Rechnung jedoch nicht.


Private Krankenversicherungen bilden Alterungsrückstellungen, die dazu beitragen sollen, altersbedingt steigende Versicherungsleistungen über die Laufzeit mitzufinanzieren. Darüber hinaus haben Versicherte grundsätzlich die Möglichkeit, innerhalb ihres Versicherungsunternehmens in andere Tarife mit gleichartigem Versicherungsschutz zu wechseln; vorhandene Alterungsrückstellungen werden dabei angerechnet. Beiträge können dennoch angepasst werden – entscheidend ist deshalb eine langfristig durchdachte Tarifwahl.

Tarifqualität statt kurzfristigem Lockpreis

Alterungsrückstellungen von Beginn an berücksichtigen

Langfristige Beitragsentwicklung in die Beratung einbeziehen

Tarifwechselmöglichkeiten des Versicherers prüfen

Lebensplanung und Familienwunsch berücksichtigen

Häufig gestellte Fragen

ALLES WICHTIGE ZUR PRIVATEN KRANKENVERSICHERUNG

Ein Wechsel in die private Krankenversicherung kommt insbesondere für Arbeitnehmer oberhalb der geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenze, Selbstständige, Freiberufler und Beamte infrage. Bei Angestellten muss zusätzlich berücksichtigt werden, wann die Versicherungspflicht tatsächlich endet.

Für gutverdienende Angestellte kann die PKV besonders interessant sein, da der Beitrag nicht unmittelbar mit jedem weiteren Anstieg des Einkommens wächst. Ob sich ein Wechsel tatsächlich lohnt, hängt jedoch von Alter, Gesundheitszustand, gewünschtem Leistungsumfang, Familienplanung und langfristiger Lebenssituation ab.

Beitragsanpassungen sind grundsätzlich möglich. Gleichzeitig werden in der PKV Alterungsrückstellungen aufgebaut, und Versicherte haben gesetzliche Möglichkeiten für Tarifwechsel innerhalb ihres Versicherungsunternehmens. Deshalb sollte bei der Auswahl nicht nur der heutige Beitrag, sondern vor allem die langfristige Tarifqualität betrachtet werden.

Das hängt vom gewählten Tarif ab. Private Krankenversicherungen ermöglichen eine individuelle Auswahl verschiedener Leistungsbereiche. Je nach Tarif können beispielsweise umfangreichere Leistungen bei Zahnbehandlungen, stationären Aufenthalten oder weiteren medizinischen Leistungen vereinbart werden.

Ein beliebiger Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht jederzeit möglich. Für eine Rückkehr müssen bestimmte gesetzliche Voraussetzungen erfüllt sein; insbesondere ab dem 55. Lebensjahr gelten zusätzliche Einschränkungen. Genau deshalb sollte ein Wechsel in die PKV als langfristige Entscheidung betrachtet werden.

Die Beratung ist für Sie kostenfrei. Wir analysieren Ihre persönliche Situation, vergleichen geeignete Lösungen und zeigen Ihnen transparent, welche Vor- und Nachteile ein Wechsel für Sie mit sich bringt.

Grafik Häufig gestellte Fragen